nrw theatertreffen 2013
nrw theatertreffen 2013
NRW Theatertreffen 2013

Theater Bielefeld
Brunnenstraße 3-9
33602 Bielefeld

Die besten Stücke aus NRW am Theater Bielefeld (26.-30.06.2013)

Liebes Publikum,

wir freuen uns, Ihnen beim diesjährigen NRW-Theatertreffen ein außerordentlich breites Spektrum künstlerischer Arbeit aus Nordrhein-Westfalen präsentieren zu können. Neun Produktionen
nehmen am Wettbewerb teil, zehn weitere sind im Rahmenprogramm zu sehen, so dass insgesamt 15 Theater, mehr als 150 mitwirkende Künstler und unzählige weitere Beteiligte in Bielefeld zu Gast sein werden.
Ziel war es, eine möglichst große Bandbreite von Tendenzen gegenwärtiger Theaterarbeit abzubilden. Jede der Produktionen im Wettbewerb verfolgt auf unterschiedliche Weise sehr konsequent eine künstlerische Setzung, der alle verwendeten Theatermittel untergeordnet sind. Durch die Entschiedenheit der einzelnen Inszenierungen zeigt ihre Gesamtheit einen erweiterten Horizont dessen, was Theater gegenwärtig alles sein kann.
Die Suche nach theatraler Grenzerweiterung bestimmt auch den zweiten Schwerpunkt des Festivals. Zum ersten Mal in der Geschichte des NRW-Theatertreffens steht auch der Tanz im Fokus. Außerhalb des Wettbewerbs zeigen wir eine Auswahl choreographischer Uraufführungen von Tanzensembles aus der Region. Neben reinem Tanz gibt es dabei Mischformen zwischen Tanz und Schauspiel zu sehen, die auch die freie Szene miteinschließen. Anschließende Diskussionsveranstaltungen veranschaulichen Praxis und Perspektiven spartenübergreifender Arbeit von Tanz und Spiel für die Entwicklung neuer künstlerischer Formen.
Nicht zuletzt ist natürlich auch dieses Jahr wieder das Kinder- und Jugendtheater mit den beiden Gewinnern des letzten Westwind-Festivals beim NRW-Theatertreffen zu Gast.

Ich freue mich, Sie beim NRW-Theatertreffen 2013 im Theater Bielefeld begrüßen zu dürfen und wünsche Ihnen und uns viele bereichernde Theatererfahrungen.

 

 

 

Inszenierungen

Ballett im Revier, Theater Krefeld / Mönchengladbach / Theater Hagen

Neuer Tanz aus NRW

Eine Auswahl herausragender Uraufführungen

 Tanz

 

 

 

Neuer Tanz aus NRW
Foto Matthias Stutte

 

 

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Preis 23.00 € (freie Platzwahl)

 
Neuer Tanz aus NRW
Mi 26.06. // 20:30 Uhr // Theaterlabor // 1 Std. 45 Min., 1 Pause

 

ARKADIEN (UA) von Robert North
Theater Krefeld / Mönchengladbach

Choreographie und Kostüme Robert North Musik Igor Strawinsky Mit Alicia Fossati, Victoria Hay, Camilla Matteucci, Stefanie Ringler, Elisa Rossignoli

Der römische Dichter Vergil stilisierte Arkadien, ursprünglich eine karge Landschaft im griechischen Peloponnes, zu einer poetischen Vision, in der sich die Sehnsucht nach einer friedvollen Idylle ausdrückt. Arkadien wurde zum Inbegriff eines Traumlandes der Phantasie und der Künste, zur Heimstatt für die klassischen Ideale des Guten, Wahren und Schönen.
In diesem fiktiven Reich können imaginäre Frauengestalten aus der griechischen Kunst zu tänzerischem Leben erwachen, mit leichten, anmutigen und fließenden Bewegungen, grazil schwebend, aber auch leidenschaftlich-emotional, bis sie wieder in die Gefilde Arkadiens entschwinden.

CULTURAL CANNIBALISM (UA) von Luiz Fernando Bongiovanni
Ballett im Revier / Gelsenkirchen

Choreographie, Kostüm und Licht Luiz Fernando Bongiovanni
Musik J. S. Bach / Barbatuques Mit Junior Demitre

Cultural Cannibalism feierte im Rahmen des Eröffnungsabends von Bridget Breiners Ballettdirektion in Gelsenkirchen seine Uraufführung. Der Brasilianer Junior Demitre hat die Choreographie im Sommer 2012 gemeinsam mit Luiz Fernando Bongiovanni in Sao Paulo erarbeitet, um sich dem Publikum mit seinen brasilianischen Wurzeln vorzustellen.

WEISSER SCHATTEN (UA) von Raimondo Rebeck
Ballett im Revier / Gelsenkirchen

Choreographie und Licht Raimondo Rebeck Kostüme Valeria Lampadova Musik W. A. Mozart / Hughes de Courson / Ahmed al Maghreby Mit Alina Köppen, Joseph Bunn

Weißer Schatten ist eine Uraufführung, die der Berliner Choreograph Raimondo Rebeck eigens für die beiden Tänzer Alina Köppen und Joseph Bunn kreiert hat, die er in der Vergangenheit unabhängig voneinander kennengelernt hat.

MIND OVER MATTER (UA) von Hugo Viera
Theater Hagen

Choreographie Hugo Viera Bühne Peer Palmowski Kostüme Heiko Mönnich Musik Max Richter Mit  Yoko Furihata, Tiana Lara Hogan, Lara Lioi, Hayley Macri, Carolinne de Oliveira, Sandra Resende, Eunji Yang, Brendon Feeney, Shinsaku Hashiguchi, Leszek Januszewski, Juliano Pereira, Huy Tien Tran, Matt Williams

»Mind over matter« heißt im Deutschen so viel wie »Geist siegt über Materie«. Im Alltag lassen wir uns jedoch gerne von der Umkehrung dieses Satzes – »Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach« – leiten. Und dennoch sind wir oft in der Lage, den »inneren Schweinehund« zu überwinden. Die Choreographie Mind over matter ist eine Hommage an alle Tänzer, die den Sieg über Körper und Schmerz jeden Tag von neuem erkämpfen.

 

 


Düsseldorfer Schauspielhaus

Der zerbrochne Krug

Ein Lustspiel von Heinich von Kleist

SPiel // im wettbewerb

 
Düsseldorfer Schauspielhaus
 

Foto Sebastian Hoppe

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Preis 12.50 - 27.50€

 

Der zerbrochne Krug

Mi 26.06. // 20:30 Uhr // Stadttheater // 1 Std. 45 Min., keine Pause

Inszenierung und Bühne Dušan David Pařízek Mitarbeit Bühne Julia Schultheis Kostüme Kamila Polívková Dramaturgie Roland Koberg

Walter, Gerichtsrat Florian Jahr Adam, Dorfrichter Frank Seppeler Licht, Schreiber Rainer Galke Frau Marthe Rull Imogen Kogge Eve, ihre Tochter Stefanie Reinsperger Ruprecht, Eves Bräutigam Till Wonka

Die Welt liegt in Scherben. Ein schändliches Verbrechen hält die Bürger in einem Provinzdorf bei Utrecht in Atem. Während einer nächtlichen Prügelei im Hause Rull ist ein kostbarer Krug zu Bruch gegangen. Die Eigentümerin des Krugs, Frau Marthe Rull, hält Ruprecht für den Täter, den sie des Nachts in der Kammer ihrer Tochter Eve in flagranti überrascht hat. Sie will Gerechtigkeit walten und Ruprecht seines Vergehens überführen lassen. Doch Ruprecht leugnet vehement, bei der nächtlichen Flucht den Krug zerbrochen zu haben, stattdessen beschuldigt er einen fremden Mann des Vergehens, den er selbst bei seiner Verlobten angetroffen habe. Eve schweigt zu all dem und gibt kein Wort von sich. Aussage steht gegen Aussage. Wahrheit steht gegen Lüge.

Unter der Aufsicht des Gerichtsrats Walter soll Dorfrichter Adam nun in einem tiefgründigen Gerichtsprozess die schöne alte Ordnung wieder herstellen und Licht in das Dunkel der nächtlichen Verwirrungen bringen. Doch Adam scheint an diesem Morgen nicht ganz bei der Sache zu sein. Nicht nur, dass sich seine Amtsperücke nicht auffinden lässt und zahlreiche Verletzungen sein Gesicht entstellen, seine zweifelhafte Prozessführung dient mehr der Verschleierung als der Aufklärung des Tathergangs. Zunehmend verwickelt er sich in ein widersprüchliches Netz aus Halbwahrheiten, Ausflüchten und Lügen. Der Ankläger wird zum Angeklagten, der Verfolger zum Verfolgten.

Heinrich von Kleist schreibt eine menschliche Tragödie im Gewand eines Lustspiels, in dem der zerbrochene Krug zum Sinnbild einer gebrechlichen Welt wird, in der Gesetz und Ordnung, Sprache und Körper, Wahrheit und Täuschung in ein Missverhältnis geraten sind.

Der tschechische Regisseur Dušan David Pařízek ist Begründer des international renommierten Prager Kammertheaters, das in Tschechien mehrfach als Theater des Jahres ausgezeichnet und weltweit zu zahlreichen Gastspielen eingeladen wurde. Er inszeniert regelmäßig an den großen deutschsprachigen Schauspielhäusern in Hamburg, München und Zürich.

Premiere
 am 6. Oktober 2012, Großes Haus, Düsseldorf 
 

 

 

Theater Marabu, Bonn / Koproduktion mit AGORA Theater (B)

Heute: Kohlhaas

frei nach Heinrich von Kleist

JUNG // Für Zuschauer ab 15 Jahren

 

 

Heute Kohlhass
Foto Ursula Kaufmann

 

 

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Preis 16.00 € (freie Platzwahl)

 

Heute: Kohlhaas

Do 27.06. // 11:00 Uhr // Theaterlabor // 1 Std. 15 Min., keine Pause


Mit Gedichten von Erich Mühsam / Bearbeitung von Claus Overkamp

Regie Claus Overkamp
 Künstlerische Gesamtleitung Kurt Pothen 

Produktionsassistenz Judith Thelen
 Bühne Claus Overkamp, Céline Leuchter Kostüm Emilie Cottam Musikalische Leitung Gerd Oly Mit Roger Hilgers, Eno Krojanker, Annika Serong, Matthias Weiland, Marie-Joelle Wolf


Eine Künstlerfamilie zieht mit ihrem Wandertheater über die Lande, erzählt Greuelgeschichten und Schauerballaden für das Volk. Einfach, direkt, humorvoll und zuweilen grotesk. Heute spielen sie »Kohlhaas«, die Geschichte vom Pferdehändler, der mit seiner Frau in Brandenburg einen Hof besaß, friedlich seinem Gewerbe nachging und seine fünf Kinder in der Furcht Gottes zur Arbeitsamkeit und Treue erzog. Bis eines Tages ein kleiner Zwischenfall sein Leben – und das vieler anderer – verändert hat und ihn sein Rechtsgefühl zum Räuber und Mörder machte.
Ein burleskes musikalisches Schauerspiel über Macht, Willkür und Widerstand.



»Heute: Kohlhaas spielt mit den Erwartungen der Zuschauer und führt sie gleichzeitig ad absurdum. Es bringt Kleists Stoff zum Ursprung zurück. Zeitlos gut und zeitlos gültig.«

General-Anzeiger Bonn

Gefördert  von Via 2018 Maastricht - Kandidaat Culturele Hoofdstad van Europa 2018, KULTURsekretariat NRW, Stadt Bonn, Land NRW, Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens, Kulturelle Dienste der Provinz Lüttich

Gewinner beim WESTWIND Kinder- und Jugendtheatertreffen NRW 2012

Premiere am 15. Dezember 2011

 

 

 

Theater Bielefeld

Demut vor deinen Taten Baby (UA)

von Laura Naumann

Spiel // eigenbeitrag

 
 

Demut vor deinen Taten Baby

Foto Philipp Ottendörfer

 

 

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Preis 12.00 € (freie Platzwahl)

 

DEMUT VOR DEINEN TATEN BABY

Do 27.06. // 16:30 Uhr // TAM ZWEI // 50 Min., keine Pause


Inszenierung
Babett Grube Bühne und Kostüme Doris M. Schmidt Dramaturgie Franziska Betz / Viktoria Göke

Mit Ann Kathrin Doerig, Isabell Giebeler, Christina Huckle

Bevor sich Bettie, Mia und Lore auf der Toilette eines Flughafens trafen, war ihr Leben ganz in Ordnung, danach ist es ideal und dazwischen war fucking Apocalypse. Aufgrund eines Bombenverdachts musste der gesamte Platz evakuiert werden, die drei Mädchen steckten hilflos in ihren Klokabinen fest und rechneten mit dem Schlimmsten. Doch dann: »Entwarnung, es riecht nach Frühling und Geburt, die Vögel singen auch und irgendein goldener Glitzer liegt auf uns allen drauf.« Von nun an sind die drei beste Freundinnen und haben eine Mission. Mit Hilfe von Terroranschlag- Simulationen in Clubs und Supermärkten wollen sie ihr Glück auch unter die anderen müden Gestalten auf diesem Planeten bringen. Und das Konzept geht auf, besser als gedacht. Schließlich kauft die Regierung ihre Idee, und alles wird in ganz großem Rahmen aufgezogen, überregional, zur Wahlkampfzeit und mit sagenhaftem Erfolg. Eine Welle des Friedens und der Fröhlichkeit geht durchs Land. Leichtsinn macht sich breit. Zu viel Leichtsinn. Das System droht zusammenzubrechen, weil keiner mehr mitspielt. Da hört der Spaß auf. In einer letzten Aktion soll alles wieder rückgängig gemacht werden. Doch diesmal geht’s schief. Mehr als schief.

Demut vor deinen Taten Baby ist ein Stück von Laura Naumann und wurde im September 2012 am Theater Bielefeld uraufgeführt. Die junge Autorin ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Treffen Junger Autoren 2006 und 2008 und wurde 2008 zum Stückemarkt des Theatertreffens eingeladen.

Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Bielefeld

 

 

 

Consol Theater Gelsenkirchen

Gegen den Fortschritt

Groteske Szenen über den Zustand der Welt von Esteve Soler

JUNG // Für Zuschauer ab 15 Jahren

 
 
 

Gegen den Fortschritt

Foto Martin Möller

 

 

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Preis 16.00 € (freie Platzwahl)

 

Gegen den Fortschritt

Do 27.06. // 18:00 Uhr // Theaterlabor // 1 Std. 5 Min., keine Pause


Regie Andrea Kramer Bühne und Kostüme Sabine Kreiter
Dramaturgie Sylvie Ebelt

Mit Dorothea Förtsch, Björn Luithardt, Manuel Moser

Gegen den Fortschritt erzählt in sieben skurrilen Szenen von einer verstörenden Welt, in der die Menschen auf verschiedenste Situationen in ihrem Alltag nicht mehr menschlich reagieren (können), sondern hilflos, gewalttätig, menschenverachtend oder ignorant. Mit zum Teil monströsen Störfaktoren konfrontiert finden sie sich im Gewirr verordneter moralischer Regeln nicht mehr zurecht, den Zugang zum eigenen Herzen haben sie längst verloren.
So wird beim Betrachter der scheinbar nicht zusammenhängenden Episoden mehr und mehr das Bedürfnis nach einem moralischen Kontinuum wach, nach dem Vertrauenkönnen auf Mitgefühl, Wärme und Interesse im menschlichen Miteinander.

Ein – auch formal – ungewöhnliches Stück, das sich mit frecher Leichtigkeit und grotesker Übertreibung den existenziellen Fragen unseres Seins annimmt.

Gewinner beim WESTWIND Kinder- und Jugendtheatertreffen NRW 2012

Premiere am 19. März 2011

 

 

 

Wuppertaler Bühnen

Trilogie der Sommerfrische

Komödie von Carlo Goldoni

SPIEL // im wettbewerb

 
 

Triologie der Somerfrische

Foto Uwe Stratmann

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Preis 12.50 - 27.50 €

 

Trilogie der Sommerfrische

Do 27.06. // 19:30 Uhr // Stadttheater // 3 Std. 30 Min., 2 Pausen

Aus dem Italienischen von Achim Gebauer

Inszenierung Christian von Treskow Bühne Jürgen Lier Kostüme Dorien Thomsen Musik Bastian Wegner Dramaturgie Sven Kleine

Mit  Heisam Abbas, Thomas Braus, Markus Haase, An Kuohn, Jochen Langner, Maresa Lühle, Juliane Pempelfort, Anne-Catherine Studer, Hendrik Vogt, Jakob Walser, Hanna Werth, Lutz Wessel, Marco Wohlwend, Julia Wolff

Jeder weiß, wie dünn das Nervenkostüm kurz vor der Fahrt in den Urlaub gestrickt ist. Ganz extrem unter Druck steht aber die Upper-Class von Livorno. Denn schließlich fährt man dort nicht in die Sommerfrische, um sich zu erholen, sondern vor allem aus Repräsentationsgründen. Es gilt, die prunkvollste Ausstattung vorzuweisen und den großzügigsten Gastgeber zu spielen. Wer nicht mithalten kann, wird schnell zum Gespött der öffentlichen Meinung und steigt auf der sozialen Leiter ab. Ein Minus an gesellschaftlichem Ansehen scheint weitaus schlimmer als überzogene Konten; deshalb werden allerorten die Geldbeutel erbarmungslos überstrapaziert. Absurd wird es bei Goldoni, weil sich die finanzielle Haushaltsfrage permanent in den Gefühlshaushalt drängt.
So versammeln sich auf dem Lande mittellose Mitgiftjäger, habgierige Hasardeure und leidenschaftliche Liebende, um ihr Glück zu suchen. Jeder hofft auf eine gute Partie, und das ist mal im geschäftlichen, mal im emotionalen Sinn zu verstehen. Giacinta, aus wohlhabendem Hause, ist eigentlich Leonardo eng verbunden; ihre Heirat zeichnet sich ab. Leonardo begehrt nicht nur Giacintas Liebe, ihre Mitgift würde ihn auch vor dem finanziellen Ruin retten. Noch nicht in der Sommerfrische angekommen, hat Giacinta allerdings ihr Herz an Guglielmo verloren und steht vor einer Zerreißprobe zwischen Anstands- und Liebesheirat. Das Gefühlschaos wird perfekt, als Leonardos Schwester Vittoria sich in den mittellosen Guglielmo verliebt, den Leonardo ihr gerne zum Mann geben würde, um ihn als Nebenbuhler um Giacinta loszuwerden. Bleibt zu hoffen, dass am Ende der großen Ferien nicht nur das Gefühlskonto wieder ausgeglichen ist. Denn dann wird abgerechnet.

Premiere am 11. Oktober 2012

 

 

Schauspielhaus Bochum

Draußen vor der Tür

von Wolfgang Borchert

SPIEL // im wettbewerb

 
 
 

Draußen vor der Tür

Foto Arno Delcair

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Preis 20.00 / 23.00 €

 

Draußen vor der Tür

Fr 28.06. // 18:00 Uhr // TAM // 1 Std. 50 Min., keine Pause

Regie David Bösch Bühne Dirk Thiele Kostüme Anna Heinz, Dirk Thiele Musik Jan Sebastian Weichsel Dramaturgie Sabine Reich

Beckmann Florian Lange Der andere Beckmann Nicola Mastroberardino Das Mädchen Kristina-Maria Peters Gott Raiko Küster Tod / Der Einbeinige Henrik Schubert

Einen Tag vor der Uraufführung seines Stückes 1947 starb der junge Autor Wolfgang Borchert. Krieg und Kerker hatten ihn ausgezehrt, doch mit der letzten Kraft, die ihm blieb, hinterließ er ein Stück, das die beklemmende Stille der Nachkriegsjahre zerriss und der Generation, die in die Schützengräben eines verbrecherischen Krieges getrieben worden war, eine Stimme gab. Emotional und mit großer Kraft erzählt dieses Stück bis heute von dem »Kreis des Krieges«, aus dem keiner mehr zurückfindet. »Draußen vor der Tür« bleiben die, die ihre Seele im Krieg verloren. David Bösch inszenierte dieses wichtige Stück der deutschen Nachkriegsliteratur.
David Bösch (*1978) ist leitender Regisseur am Schauspielhaus Bochum und inszeniert außerdem u. a. am Wiener Burgtheater, am Deutschen Theater Berlin und an der Oper Frankfurt. In der Spielzeit 2009/2010 hat er an der Bayerischen Staatsoper seine erste Oper auf die Bühne gebracht und im Sommer 2011 auf Einladung des Goethe Instituts Goethes Urfaust am Myeongdong Theater in Seoul/Korea in Szene gesetzt.

Premiere am 4. Mai 2012

 

 

Schauspiel Essen

Rote Erde (UA)

nach dem Roman von Peter Stripp // Bühnenfassung von Beate Seidel und Volker Lösch // Mit Texten von jungen arbeitslosen Männern sowie Bürgerinnen und Bürgern aus Essen

SPIEL // im wettbewerb

 
 
 
 

Foto Birgit Hupfeld

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Preise 12.50 - 27.50 €

 

Rote Erde (UA)

Fr 28.06. // 20:30 Uhr // 1 Std. 50. Min., keine Pause

Inszenierung Volker Lösch Chorleitung Bernd Freytag Bühne Carola Reuther Kostüme Sarah Roßberg Dramaturgie Beate Seidel

Bruno Kruska Krunoslav Šebrek Friedrich Boetzkes Jan Pröhl Käthe Boetzkes Floriane Kleinpaß Karl Boetzkes Urs Peter Halter Pauline Boetzkes Laura Kiehne Otto Schablonski Glenn Goltz Erna Stanek Lisa Jopt Rewandowski Sven Seeburg Steiger Bärwald Rezo Tschchikwischwili Chor der Arbeiter / Arbeitslosen Raphael Baronner, Josua Becker, Michael Brch, Dincer Gücyeter, Nico Kambeck, Felix Lampert, Stefan Massmann, Christian Polenzky, Stephan Thomas, Linus Twardon, Pascal Weßelmann, Luca Alsonso Zwyczok 

Die Kultserie Rote Erde, verfilmt von Klaus Emmerich nach dem gleichnamigen Roman von Peter Stripp, ist den Gründungsmythen des Ruhrpotts gewidmet. Im Mittelpunkt steht der pommersche Bauernjunge Bruno Kruska, der ins „Land der roten Erde” kommt, um hier sein Glück zu machen. Erzählt wird die Aufbruchsgeschichte eines Landstrichs und seiner jungen Menschen, denen es im täglichen Kampf um bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für einen kurzen historischen Moment sogar gelingt, ihre Daseinsverhältnisse neu zu gestalten. Wie der Start junger Leute „ins Leben” derzeit aussieht, untersucht diese Inszenierung und beschreibt eine unübersehbare Differenz: Der Bauer Bruno Kruska von heute (ohne große Schul- und Berufausbildung) ist Hartz IV-Empfänger, ein Bearbeitungsfall fürs Jobcenter.

Auf der Bühne stehen neben den Mitgliedern des Ensembles zwölf junge Männer, die nicht nur als Akteure der Theatererzählung zu sehen sind, sondern die auch ihre eigenen Themen, ihre Ängste, ihre Wünsche, ihre Zukunftsträume zum Bühnenstoff gemacht haben. Aus Befragungen einiger Mitspieler und Interviews, die mit Menschen aus dem „Pott” geführt wurden, entstand ein aktueller Kommentar zur Arbeitersaga Rote Erde.

Regie führt Volker Lösch, dessen Theaterarbeit oftmals von der Einbindung chorischer  Sprechformen und der Kombination von professionellen Schauspielern und Laiendarstellern geprägt ist. Seine Bühnenprojekte, für die er jüngst mit dem Lessing-Preis ausgezeichnet wurde, leben immer auch von der engen Rückbindung an gesellschaftliche Konflikte. „Kunst ohne Anbindung an das Draußen, an die Zeit, in der ich lebe, finde ich sinnlos“, sagte er 2009 in einem Zeitungsinterview.

Die Inszenierung Rote Erde wird gefördert von der Sparkasse Essen.

Premiere am 26. September 2012, Grillo-Theater Essen

  

schlossTheater Moers

Kein Licht. / Prometheus

von Elfriede Jelinek / nach Aischylos

SPIEL // im wettbewerb

 
 

Foto Jakob Studnar

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Preis 12.00 € (freie Platzwahl)

 

Kein Licht. / Prometheus

Fr 28.06. // 23:00 Uhr // TAM Drei // 1 Std. 50 Min.

Inszenierung und Bühne Philipp Preuss Kostüme Ramallah Aubrecht Dramaturgie Justus Wenke

Mit Patrick Dollas, Matthias Heße, Marieke Kregel, Katja Stockhausen, Frank Wickermann

Die Eroberung des Feuers durch Prometheus, der dafür ewige Qualen auf sich nimmt, markiert den Beginn der Sucht des Menschen, die Natur seiner Kultur zu unterwerfen. Zwar kann sich der Mensch nun selbst helfen, doch ist er zugleich Verursacher der Katastrophen, die ihn heimsuchen. Die vom Menschen ausgelösten Prozesse übersteigen sein Zeit- und Naturverständnis.

Kein Licht. / Prometheus stellt Aischylos’ Der gefesselte Prometheus Elfriede Jelineks unter dem Eindruck der Havarie des Atomkraftwerks Fukushima im März 2011 entstandenes Stück Kein Licht. gegenüber. In Jelineks Abrechnung mit unserem bedingungslosen Glauben an die Beherrschbarkeit der Technik hat, was der Mensch erschuf, sich gegen ihn gewandt. Die Unwissenheit entwickelt sich zur Verdrängung: Wir sehen ebenso wenig die Verbindung unseres Alltags mit den Gefahren der Atomenergie, wie wir unser eigenes Handeln in einen Zusammenhang mit der Hybris des Prometheus stellen.

Elfriede Jelineks Abrechnung mit unserem bedingungslosen Glauben an die Beherrschbarkeit der Technik entstand unmittelbar unter dem Eindruck der Havarie des Atomkraftwerks Fukushima. Eine Anlage ist plötzlich außer Betrieb. Ohrenbetäubende Stille erfüllt die Luft. Sehen und Hören sind verlorengegangen. Eine gewaltige Flutwelle hat alles mit sich fortgerissen. Die Musiker hören nicht mehr die Töne ihres Spiels und spielen doch weiter. Furchtbares nähert sich unaufhörlich und verbirgt sich gleichzeitig. Was der Mensch erschuf, hat sich gegen ihn gewandt, das Licht strahlt aus den Knochen seines Körpers. Elfriede Jelineks Geisterszenario schafft einen Resonanzraum für die Schreie der totgeschwiegenen Opfer. Die Katastrophe legt offen, dass der Mensch die Dimension der von ihm ausgelösten Prozesse kaum fassen kann.

Premiere am 24. Januar 2013, Schloss, Moers

 

 

 

Theater AACHEN

Deportation Cast

von Bkörn Bicker // Jugendtsück des Jahres 2012

SPIEL // im wettbewerb

 
 

Foto Wil van Iersel

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Preis 12.00 € (freie Platzwahl)

 

Deportation Cast

Sa 29.06. // 15:00 Uhr // TAM Drei // 1 Std. 45 Min., keine Pause

Inszenierung Jan Langenheim Bühne Esther van de Pas Kostüme Sarah Rung Dramaturgie Katharina Rahn

Mutter / die Freundin des Piloten / die Beobachterin Bettina Scheuritzel Elvira / die Lehrerin / die Sachbearbeiterin Nadine Kiesewalter Egzon / der Sohn des Piloten / der Arzt Robert Seiler Vater / der Pilot / der Anwalt Torsten Borm

Egzon spricht nicht mehr, nach einem traumatischen Erlebnis mit vier Jahren. Uns aber erzählt er die Geschichte seiner Familie, die nach vielen Jahren in Deutschland plötzlich ausgewiesen wurde und nun im Dreck einer Müllhalde im Kosovo lebt. Der Vater sammelt Dosen und trinkt Schnaps, der große Bruder treibt sich herum und seine Schwester Elvira klammert sich an ihr Handy, das längst leer ist. Vor ein paar Wochen ging Elvira noch zur Schule und war verliebt in ihren Mitschüler Bruno. Dieser versucht inzwischen in Deutschland zu verstehen, was passiert ist.

Björn Bickers eindringlicher Text gibt dem Abstraktum »Abschiebung« ein Gesicht, das sich unweigerlich einbrennt. Das Stück bekam beim Frankfurter Autorenforum 2012 den Deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreis.

Jan Langenheim, geboren 1969 in Göttingen. Gründung und Leitung »Theater im Ballhaus« in Göttingen. Assistenzen und Hospitanzen am Schauspiel Köln, der Volksbühne Berlin und dem Staatstheater Darmstadt. Daneben freier Autor für Fernsehen und Zeitschriften. Seit 2001 freier Regisseur an zahlreichen Stadt- und Staatstheatern im deutschsprachigen Raum. Darunter: »Körperzeit« von R. Schimmelpfennig UA, Theater Neumarkt, Zürich; »Der Prozess« von Kafka, Theater Kaiserslautern; »Angebot und Nachfrage« am Schauspielhaus Bochum, UA von Roland Schimmelpfennig. Lehraufträge an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee, der Hochschule für bildende Kunst Dresden u. a.. Jan Langenheim lebt in Berlin.

Premiere am 10. Januar 2013, Mörgens, Aachen

 

  


Rheinisches landesTheater Neuss

Hiob

von Joseph Roth // Fassung von Koen Tachelet

SPIEL // im wettbewerb

 
 

Foto Björn Hickmann / Stage Picture

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Preise 20.00 / 23.00 €
Einführung für Blinde und Sehbehinderte (Anmeldung erforderlich)

 

Hiob

Sa 29.06. // TAM // 2 Std. 45 Min., 1 Pause

Inszenierung Bettina Jahnke Bühne und Kostüme Juan León Musik Bojan Vuletic Dramaturgie Barbara Noth

Mendel Singer Joachim Berger Mirjam Sigrid Dispert Deborah Ulrike Knobloch Mr. Glück / Psychiater Michael Putschli Mac Jonathan Schimmer Groschel Georg Strohbach Menuchim Henning Strübbe Violine Zsuzsa Debre

Hiob, eine Familiensaga, die kurz vor dem Ersten Weltkrieg beginnt, gilt als Joseph Roths berühmtester Roman. Joseph Roth verschränkt die biblische Geschichte von Hiob, dem Gott ohne Grund alles nimmt, mit dem Schicksal des Menschen in der modernen Welt, der seine Kinder, seine Frau und seine Heimat verliert. Was Mendel Singer, dem Dorfschullehrer
aus Ostgalizien, widerfährt, ist ein Märchen, eine Heilsgeschichte wie die von Hiob, den Gott lehren wollte, dass Leiden und Entbehrungen nie sinnlos sind.

Alles beginnt mit der Geburt des vierten Kindes, Menuchim, das an Epilepsie leidet. In die Ehe zwischen Mendel Singer und seiner Frau Deborah zieht Entfremdung ein. Ist das behinderte Kind eine Prüfung oder Strafe Gottes? Auch die drei anderen Kinder bereiten Sorgen: Der älteste Sohn meldet sich freiwillig zum Militär, der zweite wandert nach Amerika aus, die Tochter Mirjam lässt sich mit Kosaken ein.

Die Lebensumstände der Familie werden immer schwieriger, so dass sich Mendel und Deborah entschließen, mit Mirjam zum Sohn Sam nach Amerika zu ziehen und den behinderten Menuchim zurückzulassen. Doch Sam fällt im Ersten Weltkrieg, der älteste Sohn ist als vermisst gemeldet, Mirjam wird verrückt und Deborah stirbt vor Kummer. Nachdem Mendel alles ertragen hat und im Glauben unerschütterlich geblieben ist, beginnt er nun, an Gott zu zweifeln. Erst ein Wunder, an das niemand geglaubt hätte, bringt die Wendung der Geschichte und seinen jüngsten Sohn zu ihm zurück.

Premiere am 15. September 2012, Schauspielhaus, Neuss

  

Schauspiel Dortmund 

Einige Nachrichten an das All

von Wolfram Lotz

SPIEL // im wettbewerb

 
 
 

Foto Birgit Hupfeld

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Preise 12.50 - 27.50 €

 

Einige Nachrichten an das All

Sa 29.06. // 20:30 Uhr // Stadttheater // 2. Std., keine Pause

Regie und Drehbuch Kay Voges Director of Photography Daniel Hengst Set-Design / Bühne Michael Sieberock-Serafimowitsch Kostüme Mona Ulrich Schnitt Daniel Hengst, Kay Voges Animation sputnic Originalmusik Paul Wallfisch Dramaturgie Alexander Kerlin, Anne-Kathrin Schulz

Schwester Inge Eva Verena Müller Lum Frank Genser Purl Schweitzke Uwe Schmieder Der Alleinerziehende Klaus Alberts Ekkehard Freye Der Leiter des Fortgangs Sebastian Graf Die dicke Frau Julia Schubert Rafinesque Björn Gabriel Ronald Pofalla Ekkehard Freye Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist Björn Gabriel Hilda Julia Schubert Inges Schwester Eva Verena Müller Kinder der Kinderonkologie Nedim Begovac, Chantal Josephine Engelmann, Meret Eser, Joia Jedwabski, Shawn Peter Kiebgis, Sarah Marvic, Georgios-Rafail Politakis, Amira Rezgui, Ines Tricki Pofalla TV-Team Valerie Gasse, Daniel Hengst, Jürgen Rieker, Mona Ulrich Außerirdische Niels Beck, Céline Feldmann, Jonas Fischer, Ekkehard Freye, Björn Gabriel, Valerie Gasse, Sarah Gehrmann, Frank Genser, Sebastian Graf, Sophia Muriel Hannss, Annika Jacobs, Lisa Kreis, Mirco Mönnich, Eva Verena Müller, Rebekka Pattison, Laura Rehkuh, Vicky Roters, Uwe Schmieder, Julia Schubert, Miriam Scott, Philipp Skuza, Christoph Stuhlmann, Jan Voges Hilda-Double Vicky Roters

Großaufnahmen des Menschseins vor dem Universum – hochkomisch, intelligent, mit Mikrokosmen, die aus dem Auge eines zwischen Fiktion und Realität wütenden Orkans zu stammen scheinen. Taumelnd zwischen Tod und Ewigkeit: Da sind z.B. Lum und Purl, die es mit dem Schicksal aufnehmen und aller Biologie zum Trotz den Traum von einem gemeinsamen Kind träumen. Da sind Schwester Inge und die jungen Krebspatienten, da ist das Mädchen Hilda, das verunfallt, und ihr Vater, der weiterleben muss. Und da ist der sogenannte Leiter des Fortgangs: Er bedient eine Apparatur, die Botschaften in die Unendlichkeit des Alls versendet, »damit man dort erfährt, was uns Menschen bewegt«. Wie lauten die Botschaften, die es sich, trotz der Tragik allen Seins, lohnt, ins All zu versenden? Gibt es Sinn und Schönheit, wenn man nur genau genug hinsieht?

Eine explodierende Wirklichkeit, in der nichts weniger auf dem Spiel steht als der Sinn des Lebens: Wolfram Lotz’ preisgekröntes Theaterstück Einige Nachrichten an das All gehört zum Besten, was die deutsche Gegenwartsdramatik in den letzten Jahren hervorgebracht hat – für die »größenwahnsinnige Zumutung zwischen Dada und existentieller Sinnsuche« (Barbara Burckhardt in Theater heute) wurde Lotz zum Nachwuchsautor des Jahres 2011 gekürt.

Premiere am 14. September 2012, Schauspielhaus, Dortmund

  

Schauspiel dortmund

Endspiel

Ein Stück in einem Akt von Samuel Beckett // Deutsch von Elmar Tophoven 

SPiel 

 
 

Foto Birgit Hupfeld

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Preis 12.00 € (freie Platzwahl)

 

Endspiel

Sa 29.06. // 23:00 Uhr // TAM Drei // 1 STd. 20 Min., keine Pause

Inszenierung Kay Voges Bühne Michael Sieberock-Serafimowitsch Kostüme Mona Ulrich Dramaturgie Dirk Baumann, Thorsten Bihegue

Mit Frank Genser, Uwe Schmieder

Samuel Becketts weltberühmtes Schauspiel über Hamm und seinen Diener Clov: ein clowneskes Gespann am Ende der Zeit. Der eine ist blind und kann nicht laufen, der andere kann sehen, aber nicht sitzen. Ersterer sieht die Welt durch die Augen des anderen und dieser mit dem Fernrohr durch die Fenster die Außenwelt: auf der einen Seite die menschenleere Landschaft, auf der anderen Seite das unendlich graue Meer. Aufeinander angewiesen, haben sie nichts Besseres zu tun, als sich wieder und wieder zu streiten und gegenseitig aufs Korn zu nehmen: geistreich, bissig, intelligent.

Dieser Klassiker des Absurden Theaters strahlt bis in unsere Gegenwart: In Wolfram Lotz’ Einige Nachrichten an das All begegnen wir Hamm und Clovs geistigen Enkeln Lum und Purl wieder. Die beiden Schauspieler Frank Genser und Uwe Schmieder purzeln mitsamt Kostümen und Bühnenbild direkt von der Leinwand aus dieser Inszenierung in Becketts Endspiel hinein.

Premiere am 11. November 2012, Studio, Dortmund

 

 

 

 

Renegade in residence / Schauspielhaus bochum

Out of Body (UA)

von Julio César Iglesias Ungo // Mit Texten von Robert Hyden, Julio César Iglesias Ungo und dem Ensemble // Koproduktion von Schauspielhaus Bochum und pottpours e.V. / Renegade, Herne

Tanz und SPiel

 
 
 

Foto Diana Küster

 

 

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Preis 23.00 € (freie Platzwahl)

 

Out of Body (UA)

Sa 29.06. // 20:30 Uhr // Theaterlabor // 1 Std. 15 Min., keine Pause 

Choreographie und Inszenierung Julio César Iglesias Ungo Bühne Lydia Merkel Kostüme Annika Träger Musik Rasmus Nordholt

Mit Sefa Erdik, Alexis Fernandez Ferrera, Elena Friso, Said Gamal Sayed Mohamed, Youngung Sebastian Kim, Bénédicte Mottart, Krunoslav Šebrek, Christian Zacharas

Das Erfolgsprojekt Renegade in Residence, die Kooperation des Schauspielhauses Bochum mit der Herner Street-Art Kompanie pottporus/Renegade, geht in die dritte Spielzeit. In zwei Produktionen mit der Choreographin Malou Airaudo hat die Kompanie eine ganz neue Tanzsprache zwischen zeitgenössischem Tanztheater und Hip-Hop-Kultur entwickelt, die so aufsehenerregend ist, dass gleich die erste Arbeit »Irgendwo« als eine der zehn besten Tanzproduktionen deutschlandweit zur Tanzplattform 2012 nach Dresden eingeladen war.

Die neue Produktion entstand unter der Choreographie des kubanischen Tänzers Julio César Iglesias Ungo. In Out of Body mischt er eine weitere Stimme in das Spektrum der Ausdrucksweisen: die des Schauspielers. Die Modern Dancer und Street-Art-Tänzer gehen zusammen mit dem Schauspieler Krunoslav Šebrek auf eine Reise raus aus dem Körper – »out of body«. Sich außerhalb des eigenen Körpers zu befinden, sich selbst zu beobachten, außerhalb von Raum und Zeit, losgelöst von Schmerzempfinden oder Schwerkraft – solche Empfindungen werden nicht nur bei Nahtod-Erlebnissen beschrieben, sondern können Menschen auch in anderen Situationen erwischen. Ausgehend von diesem »Out of Body«-Phänomen und Fragmenten eines fiktiven Lebens entwickelt Choreograph Julio César Iglesias Ungo eine kraftvolle Inszenierung zwischen Erleben und Beobachten, Innen und Außen, Normalität und Fantasma, Tanz und Theater.

Premiere am 18. Januar 2013, Kammerspiele, Bochum
 

 

 

Theater an der Ruhr, Mülheim

Immer noch Sturm

von Peter Handke

SPiel // im wettbewerb

 
 

Foto Christian Brachwitz

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Preis 23.00 € (freie Platzwahl)
Einführung für Blinde und Sehbehinderte (Anmeldung erforderlich)

 

Immer noch Sturm

So 30.06. // 15:00 Uhr // Theaterlabor // 3 Std. 20 Min., 1 Pause 

Inszenierung Roberto Ciulli Bühne Gralf-Edzard Habben Kostüme Elisabeth Strauß Dramaturgie Helmut Schäfer

»Ich« Volker Roos Mutter Petra von der Beek Großmutter Simone Thoma Großvater Rupert J. Seidl Gregor Klaus herzog Valentin Albert Bork Benjamin Marco Leibnitz Ursula Dagmar Geppert

Kärnten im Süden Österreichs an der Grenze zu Slowenien: hier trifft der Ich Erzähler, dessen Nähe zu Peter Handke nicht zu übersehen ist, zwischen 1936 und 1942 seine Familie, die Großeltern, seine Mutter und deren Geschwister, die allesamt nun jünger sind als der 1942 geborene Autor.

Es verweben sich die Geschichten: die der Familie mit der politischen, der Annexion Österreichs 1938 durch das dritte Reich folgt die einzige Partisanenbewegung gegen die Nationalsozialisten durch die slowenische Minderheit in Kärnten. Es verweben sich aber auch die Genres: Prosa und Drama verschwistern sich zu einem sprachmächtigen Text, den die größte Kunst des Schreibens auszeichnet, die Einfachheit.

»Immer noch Sturm«, dieser Satz zitiert Shakespeares König Lear auf der Heide, hier das Jaunfeld mit seinen Apfelbäumen, von deren Ernte die Vorfahren des Autors unter anderem lebten. Die Erinnerungen des Erzählers durchmischen sich mit Geträumtem, mit Vorstellungen und beschwören kraft der Poesie des Textes Gestalten hervor, die wirklich unwirklich die Szene bevölkern.

Und die politische Geschichte dieser europäischen Region, das zeigt der Blick zurück auf die letzten Jahrhunderte, hat ihre Konflikte nicht zu Ende gebracht.

Premiere am 28. März 2012, Theater an der Ruhr, Mülheim
 

  


Theater Bielefeld

Kabale und Liebe

von Friedrich Schiller

SPIEL // eigenbeitrag

 
 

Foto Philipp Ottendörfer

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Preise 12.50-27.50 €

 

Kabale und Liebe

So 30.06. // 19:30 Uhr // Stadttheater // 2 Std., keine Pause

Inszenierung Christian Schlüter Bühne Jochen Schmitt Kostüme Esther Krapiwnikow Choreographie Gundula Peuthert Dramaturgie Franziska Betz

Präsident von Walter Guido Wachter Ferdinand Anton Pleva Hofmarschall von Kalb Janco Lamprecht Lady Milford Hannah von Peinen Wurm Lukas Graser Miller Stefan Imholz Millerin Nicole Paul Luise Isabelle Giebeler

Der Stadtmusikant Miller liebt seine Tochter Luise. Seine Frau liebt ihren Traum vom sozialen Aufstieg. Die Mätresse des Herzogs, Lady MiIford, liebt Ferdinand, den Sohn des Präsidenten. Wurm, der Sekretär des Präsidenten, liebt Luise. Luise wiederum liebt Ferdinand und Ferdinand liebt Luise, leidenschaftlich und absolut. Gemeinsam erträumen sie sich eine Zukunft, eine neue Welt. Doch Präsident von Walter liebt die Macht und ordnet deshalb eine Zweckehe seines Sohnes mit der Lady Milford an. Ferdinand wehrt sich gegen die Vereinnahmung seiner Person und seines ehrlichen Gefühls im Namen der Politik. Sein Verhalten fordert die Unnachgiebigkeit des Vaters heraus: Der Präsident intrigiert mit aller ihm zur Verfügung stehenden Rücksichtslosigkeit gegen seinen Sohn. Um jeden Preis will er dessen unstandesgemäße und seinen hochfliegenden Plänen im Weg stehende Liebe zu Luise zerstören.

Schillers berühmtes bürgerliches Trauerspiel ist weit über die Problematisierung von Standeskonflikten hinaus ein radikaler Versuch über 
die Liebe: Es erzählt die Geschichte vom absoluten Anspruch der Liebenden und ihrer Unfähigkeit – und Unwilligkeit –, der Realität ins Auge zu blicken. Ihre sich über alle Grenzen hinwegsetzende emphatische 
Leidenschaft wird immer stärker zwischen Machtinteressen und festgelegten Lebensentwürfen zerrieben.

Premiere am 16. Februar 2013, Stadttheater Bielefeld

 

 

Rahmenprogramm

Eröffnungsfeier

Mi 26.06. //18:00 Uhr // Stadttheater

 

 

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Preis 3.00 € (inkl. Freigetränk)

 


 

 

Die Auswahl der Schauspiel- und Tanzproduktionen, die Sie vom 26. bis 30. Juni am Theater Bielefeld sehen können, beweist, wie vielfältig die Arbeit der Theater in Nordrhein-Westfalen und wie unterschiedlich die Stoffe, Formen, Ästhetiken und Handschriften sind.
Gleich zum Auftakt wollen wir Ihnen zeigen, was die Theater in NRW zu bieten haben. Daher haben wir alle Stadttheater und Landesbühnen eingeladen, mit uns gemeinsam das Festival zu eröffnen und einen kurzen Ausschnitt aus ihrem Tanz- oder Schauspielrepertoire als theatralischen Boten aus ihrer Stadt nach Bielefeld mitzubringen. Sehen Sie also bei unserer Eröffnung, was man derzeit in Essen, Moers oder Münster spielt!

Mit freundlicher Unterstützung der Theater- und Konzertfreunde e. V.


Im Anschluss Umtrunk im Foyer des Stadttheaters.

Top Dog Brass Band

Mi 26.06. // 23:00 Uhr // Festivalzelt am Alten Markt

 

 Eintritt frei

 

 
 

 

 


The Funky Marching Band from Eastern Germany

Die achtköpfige Dresdner Kapelle, die für spektakuläre Konzerte und Paraden nicht nur in Deutschland bekannt ist, spielt ihren
Old Time Funk To Go im Festivalzelt und in der Bielefelder Innenstadt.

Im Anschluss Party mit Deejott Böhm.

Spiel nicht so viel Theater

Do 27.06. // 14:00 - 15:30 Uhr // Stadttheater Probebühne 3

 

 

Teilnahmegebühr 2.50 €

 
 

Theaterworkshop für Jugendliche
ab 15 Jahren

Die künstlerischen Leiter des Kinder- und Jugendtheaters Marabu wollen die Teilnehmer in diesem Schnupperkurs mit einigen grundlegenden Übungen vertraut machen, die helfen, eine wahrhaftige Begegnung zwischenm Spieler und Zuschauer zu ermöglichen.

Leitung Tina Jücker und Claus Overkamp, Theater Marabu, Bonn

Wer für wen?

D 27.06. // 16:30 Uhr // Festivalzelt am Alten Markt

 

 

Eintritt frei

 
 

Modelle von Theaterarbeit mit Laien // Podiumsdiskussion
 
In welchen Kontexten, bei welchen Bühnenstoffen, aus welchen Gründen binden Theatermacher in Stadttheater wie in der freien Szene – auch jenseits des Kinder- und Jugendtheaters – Laien ein? Theaterschaffende diskutieren über die Herausforderungen
und den Gewinn der Theaterarbeit mit Laien.

Mit Martina Breinlinger, Theaterpädagogin am Theater Bielefeld // Matthias Gräßlin, Leiter der Theaterwerkstatt Bethel // Tina Jücker, Künstlerische Leiterin Theater Marabu // Barbara Kantel, Künstlerische Leiterin des Jungen Schauspielhaus Düsseldorf // Volker Lösch, Regisseur // Moderation Stefan Keim, Theaterkritiker, Mitglied der Auswahl- und Preisjury des NRW-Theatertreffens

Gegen den Fortschritt

Do 27.06. // 15:30 - 17:30 Uhr // Foyer im Theaterlabor

 

 

Teilnahmegebühr 2.50 €

 
  Theaterworkshop für Jugendliche
ab 15 Jahren

In diesem Workshop zur Aufführung Gegen den Fortschritt sammeln die Teilnehmer Ideen und Gedanken rund um das Thema »Fortschritt« sowie zu den Begriffen des »Absurden« und »Grotesken« und setzen sie szenisch um.
Bitte bequeme Kleidung mitbringen!

Leitung Mayra Capovilla, Consol Theater, Gelsenkirchen

Wild Years

Fr 28.06. // 23:00 Uhr // Festivalzelt am Alten Markt

 

 

Eintritt frei

 
 

 

 


Theater Oberhausen
 Konzertante Aufführung von Jürgen Sarkiss’ Theaterabend Wild Years nach Tom Waits.

»Der Star ist hier Waits’ einzigartige Musik. Mal klingt es rockig, mal groovig, mal Tangolike, mal ist es eher Blues, mal Jazz.« WAZ, 01.06.12

Von und mit Jügren Sarkiss // Musikalische Leitung Otto Beatus // Kostüme Mona Ulrich // Dramaturgie Rüdiger Bering // Mit Susanne Burkhard // Klavier, Akkordeon Otto Beatus // Gitarre Peter Engelhardt // Bass, Posaune Volker Kamp // Geige, Orgel, Percussion Axel Lindner

Im Anschluss Party mit DJ Toke.

Kooperationen im Tanz

Sa 29.06. // 18:00 Uhr // Festivalzelt am Alten Markt

 

 

 Eintritt frei

 
 

Podiumsdiskussion

Welche Formen der Zusammenarbeit des Tanzes mit anderen Kunstsparten gibt es, welche Versuche, die eigenen Genregrenzen
zu überwinden? Theater- und Tanzschaffende diskutieren über verschiedene Modelle von Kooperationen im Tanz.

Mit Michael Heicks, Intendant Theater Bielefeld // Reinhild Hoffmann, Choreographin und Regisseurin // Sabine Reich, Dramaturgin am Schauspielhaus Bochum // Helena Waldmann, Tanzregisseurin

Die Hans Adam Show

Sa 29.06. // 23:00 Uhr // Festivalzelt am Alten Markt

 

 

Eintritt frei

 
 

 

 


Willkommen an der Gute-Laune-Front

 
Aufgrund eines einschneidenden Erlebnisses entschied sich Hans Adam, sein Leben der Musik zu opfern. Seitdem ist er unterwegs: auf Hochzeiten, in Discos, bei Supermarkt-Eröffnungen. Und auch
fürs Theater ist er sich nicht zu schade. A highway to hell.

Von und mit Lukas Graser

Im Anschluss Party mit DJ Dicke Glocke, dem Glücks-DJ der Liebe.

Grenzenlos Theater

So 30.06. // 11:00 Uhr // Festivalzelt am Alten Markt

 

 

Eintritt frei

 
 

Performances, Projekte, internationale Koproduktionen – wohin wandelt das Stadttheater? // Podiumsdiskussion

Ist das klassische Theater mit Geschichten und psychologischen Charakteren auf dem Rückzug? Oder liegt im Vielerlei der Formen
und Inhalte die Zukunft der kommunalen Bühnen? Das Theater ist nicht mehr die führende Gattung in den Feuilletons. Ist das eine Folge immer extremerer ästhetischer Experimente, die viele Zuschauer nicht mehr interessieren? Eine Debatte über Sinn und
Unsinn eines grenzenlosen Theaters.

Mit Nuran David Calis, Autor und Regisseur // Bettina Jahnke, Intendantin des Rheinischen Landestheaters Neuss // Laura Naumann, Autorin und Performerin // Rita Thiele, Chefdramaturgin des Kölner Schauspiels // Kay Voges, Schauspieldirektor des Theaters Dortmund // Moderation Stefan Keim

Die Diskussion wird vom WDR mitgeschnitten und
ist im Herbst 2013 im WDR3 Forum zu hören.

Preisverleihung

So 30.06. // 22:00 Uhr // Stadttheater

 

 

Eintritt frei

 
 

Eine fünfköpfige Jury wird im Rahmen des Festivals Preise für herausragende künstlerische Leistungen vergeben. Für die Jury konnten wir Laura Naumann, Autorin und Mitglied des Theaterkollektivs machina eX, den Autor und Regisseur Nuran David Calis, die Schauspielerin und Regisseurin Martina Eitner-Acheampong und den Theaterkritiker Stefan Keim gewinnen. Gemeinsam mit dem Bielefelder Oberspielleiter Christian Schlüter
werden sie die neun Produktionen im Wettbewerb sichten und über die Auszeichnungen entscheiden.

Zur Preisverleihung im Anschluss an die Vorstellung von Kabale und Liebe am Sonntag, den 30. Juni, laden wir Sie herzlich ins Stadttheater ein!

A Tribute to Johnny Cash

So 30.06. // 23:00 Uhr // Festivalzelt am Alten Markt

 

 

Eintritt frei

 
 

 

 


Schauspielhaus Bochum


Von Boom-Chicka-Boom bis We’ll meet again … – zum Festivalabschluss spielen der Schauspieler Thomas Anzenhofer und die Band um Torsten Kindermann ihre musikalische Hommage an den Duke of Country, Johnny Cash, die seit der Premiere im März 2008 ein absoluter Dauerbrenner beim Bochumer Publikum ist.

Mit Thomas Anzenhofer und Band

Spielplan

Mittwoch 26.06.

 

18:00-19:30 Uhr // Stadttheater
 

Eröffnungsfeier

3.00 € (inkl. Getränk)

 

20:30-22:15 Uhr // Stadttheater
Düsseldorfer Schauspielhaus

SPIEL

Der zerbrochne Krug

Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist
Inszenierung Dušan David Pařízek
12.50-27.50 €

Spielplan als PDF downloaden >

 

20:30-22:15 Uhr // Theaterlabor
Theater Krefeld / Mönchengladbach, Ballett im Revier und Theater Hagen

TANZ

Neuer Tanz aus NRW

Eine Auswahl herausragender Uraufführungen
23.00 €

 


 


Donnerstag 27.06.

 

11:00-12:15 Uhr // Theaterlabor
Theater Marabu, Bonn / Koproduktion mit AGORA Theater (B)

JUNG

Heute: Kohlhaas

frei nach Heinrich von Kleist // für Zuschauer ab 15 Jahren
Inszenierung Claus Overkamp
16.00 €

 

16:30-17:20 Uhr // TAM ZWEI
Eigenbeitrag Theater Bielefeld

SPIEL

Demut vor deinen Taten Baby (UA)

von Laura Naumann Inszenierung Babett Grube
16.00 €

Spielplan als PDF downloaden >

 

18:00-19:05 Uhr // Theaterlabor
Consol Theater, Gelsenkirchen

JUNG

Gegen den Fortschritt

Groteske Szenen von Esteve Soler // für Zuschauer ab 15 Jahren
Inszenierung Andrea Kramer
12.00 €

 

19:30-23:00 Uhr // Stadttheater
Wuppertaler Bühnen

SPIEL

Trilogie der Sommerfrische

Komödie von Carlo Goldoni
Inszenierung Christian von Treskow
12.50-27.50 €

 

Freitag 28.06.

 

18:00-19:50 Uhr // TAM
Schauspielhaus Bochum

SPIEL

Draußen vor der Tür

von Wolfgang Borchert
Inszenierung David Bösch
20.00/23.00 €

 

20:30-22:20 Uhr // Stadttheater
Schauspiel Essen

SPIEL

Rote Erde (UA)

nach dem Roman von Peter Stripp
Inszenierung Volker Lösch
12.50-27.50 €

Spielplan als PDF downloaden >

 

23:00-0:50 Uhr // TAM DREI
Schlosstheater Moers

SPIEL

Kein Licht. / Prometheus

von Elfriede Jelinek / nach Aischylos
Inszenierung Philipp Preuss
12.00 €

 


 


 

Samstag 29.06.

 

15:00-16:45 Uhr // TAM DREI
Theater Aachen

SPIEL

Deportation Cast

von Björn Bicker
Inszenierung Jan Langenheim
12.00 €

 

17:00-19:45 Uhr // TAM
Rheinisches Landestheater Neuss

SPIEL

Hiob

von Joseph Roth
Inszenierung Bettina Jahnke
20.00/23.00 €

 

 

20:30-22.30 Uhr // Stadttheater
Schauspiel Dortmund 

SPIEL

Einige Nachrichten an das All

von Wolfram Lotz
Inszenierung Kay Voges
12.50-27.50 €

 

20:30-21:45 Uhr // Theaterlabor
Renegade in Residence / Schauspielhaus Bochum

TANZ UND SPIEL

Out of Body (UA)

von Julio César Iglesias Ungo
Choregraphie / Regie Julio César Iglesias Ungo
23.00 €

 

 

 

23:00-00:20 Uhr // TAM DREI
Schauspiel Dortmund

SPIEL

Endspiel

von Samuel Beckett
Inszenierung Kay Voges
12.00 €

 

Spielplan als PDF downloaden >

       

Sonntag 30.06.

 

15:00-18:20 Uhr // Theaterlabor
Theater an der Ruhr, Mülheim

SPIEL

Immer noch Sturm

von Peter Handke
Inszenierung Roberto Ciulli
23.00 €

 

19:30-21:30 Uhr // Stadttheater
Eigenbeitrag Theater Bielefeld

SPIEL

Kabale und Liebe

von Friedrich Schiller
Inszenierung Christian Schlüter
12.50-27.50 €

Spielplan als PDF downloaden >

 

22:00 Uhr / Stadttheater

Preisverleihung


 

 

Festival-Jury

Laura Naumann

 

Nuran David Calis

Autorin und Mitglied des Theaterkollektivs machina eX   Autor und Regisseur

Martina Eitner-Acheampong

 

Stefan Keim

Schauspielerin und Regisseurin   Theaterkritiker

Christian Schlüter

 

 

Bielefelder Oberspielleiter    

Preisträger

 

  Zum Abschluss des NRW-Theatertreffens 2013, das in diesem Jahr vom Theater Bielefeld ausgerichtet wurde, hat eine fünfköpfige Jury die beste Produktion, die beste Ensembleleistung und die beste Nachwuchsschauspielerin gekürt. Zudem wurde ein Publikumspreis vergeben.
Die Preise für die beste Produktion und die beste Ensembleleistung sind mit jeweils 2.000 € dotiert, die beste Nachwuchsschauspielerin erhält ein Preisgeld in Höhe von 1.000 €.
 
 

BESTE PRODUKTION

 

BESTE ENSEMBLELEISTUNG

Aus den neun im Wettbewerb gelaufenen Inszenierungen wählten die Juroren Einige Nachrichten an das All von Wolfram Lotz in der Regie von Kay Voges des Theaters Dortmund als beste Produktion.
In der Begründung der Jury heißt es: »Das Stück stellt Anforderungen, die auf einer Bühne nicht realisierbar sind. Deshalb hat Regisseur Kay Voges den Text Einige Nachrichten an das All verfilmt. Dabei nutzt er wiederum Mittel des Theaters, führt selbst in den Abend ein und lässt ihn in einer Sprech- und Musikperformance des Ensembles enden. So weit ist bisher niemand in der Symbiose der Kunstformen Kino und Bühne gegangen. Für diese innovative Leistung, die dem verspielten philosophischen Text über die Auflösung der Welt und der Körper sehr gerecht wird, bekommt das Theater Dortmund den Preis für die beste Produktion.«
  Den Preis für die beste Ensembleleistung erhält das Düsseldorfer
Schauspielhaus
für Der zerbrochne Krug.
»Heinrich von Kleists Komödie begeisterte mit exzessivem komödiantischem Spiel und existentieller Tragik. Der präzise und spontane Umgang mit Kleists komplexer Sprache, dem Stammeln, Stottern und Stolpern, führte zu Momenten überwältigender Verzweiflungskomik. Regisseur Dušan David Paøízek hat über die genaue Textarbeit hinaus dem Ensemble Freiräume geöffnet, die von den Schauspielern für packende und boshafte Porträts genutzt werden«, so die Jury-Begründung.

BESTE NACHWUCHSDARSTELLERIN

 

PUBLIKUMSPREIS

Als beste Nachwuchsdarstellerin wird Hanna Werth von den
Wuppertaler Bühnen ausgezeichnet.
Die Jury meint: »Hanna Werth spielt in Carlo Goldonis Trilogie der Sommerfrische eine junge Frau, dieim Wahnsinn einer hysterischen Welt, in der nur ökonomische Dinge zählen, um einen Rest Gefühl kämpft. Mitten in einem virtuosen Ensemble, das artistisch-groteske Spielweisen der Commedia dell´arte in die Gegenwart überträgt, bewahrt sie menschliche Töne und schlägt eine Brücke zum Publikum. Besonders bemerkenswert: Das ist ihre erste Rolle am Wuppertaler Schauspiel.«
  Der Publikumspreis geht an Draußen vor der Tür vom Schauspielhaus Bochum.
74 % der Zuschauer, die die Vorstellung am vergangenen Freitag besuchten, gaben dieser Produktion ihre Stimme.

 

Spielorte

 

Stadttheater

Niederwall 27
Bielefeld

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Theater am Alten Markt (TAM), TAM ZWEI/DREI

Alter Markt 1
Bielefeld

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Theaterlabor im Tor 6

Hermann-Kleinewächter-Straße 4
Bielefeld

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 ErmäSSigtes Parken

Im Rathaus-Parkhaus parken Theaterbesucher günstiger! Für 1.50 € erhalten Sie im Stadttheater an der Infotheke, im TAM an der Garderobe ein ermäßigtes Ausfahrticket.
 

Über das Theater Bielefeld >

 

 

Kartenvorverkauf

Übernachtungstipp

 

 

 

 

 
 

Theatertreffen-Besucher aufgepasst! Das Arcadia-Hotel, das in direkter Nachbarschaft zum Stadttheater liegt, bietet unseren Besuchern zum Theatertreffen vom 26. bis 30. Juni ein besonderes Arrangement an. Enthalten sind der Besuch von drei Vorstellungen nach Wahl und zwei Übernachtungen. Sekt und Frühstück gibt’s noch obendrauf und buchbar ist das Ganze hier!

KARTEN ONLINE

 

 

 

 

 
 

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KARTENTELEFON

 

 

 

 

 
 

T 0521 / 51 54 54


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THEATER- UND KONZERTKASSE

 

 

 

 

 
 

Neues Rathaus, Niederwall 23
33602 Bielefeld
T 0521 / 51 54 54

Öffnungszeiten
Di bis Fr 10:00 – 18:00 Uhr
Sa 10:00 – 14:00 Uhr

 

WEITERE VORVERKAUFSSTELLEN

 

 

 

 

 
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Touristinformation Lippe und Detmold
Rathaus am Markt, 32754 Detmold
T 05231 / 97 73 28

 

Preise

 

 

 

 

 
 

Festivalpaket

30 % Rabatt beim Kauf von Karten für mind. 3 Vorstellungen

Einzelkarten

Stadttheater 12.50–27.50 €
Theater am Alten Markt (TAM) 20.00/23.00 €
TAM ZWEI/DREI 12.00 € (freie Platzwahl)
Theaterlabor im Tor 6 23.00 € (freie Platzwahl)
Theaterlabor im Tor 6 / JUNG 16.00 €


Ermäßigung

Eine Preisermäßigung von 50 % wird bei Vorlage eines Berechtigungsnachweises gewährt und ist nur in Verbindung mit diesem Nachweis gültig.
Ermäßigungsberechtigt sind Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 18 Jahren, Schüler, Studenten, Auszubildende sowie Bundesfreiwilligendienstleistende bis zum Alter von 25 Jahren, Inhaber des Bielefeld-Passes oder entsprechender Ausweise anderer Städte und Gemeinden, Rollstuhlfahrer und ihre Begleitung sowie Schwerbehinderte mit Ausweis Merkmal B und ihre Begleitung. Inhaber des Bielefeld-Passes erhalten außerdem an der Abendkasse eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn Karten zum Preis von 3.00 €.
Besuchergruppen von 12 bis 60 Personen erhalten 20 % Ermäßigung, 61 bis 120 Personen 25 % Ermäßigung und Besuchergruppen ab 121 Personen erhalten 30 % Ermäßigung. 

 

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